Interview

The Next Big Thing Blog Hop ist eine Möglichkeit für Autoren (in der ganzen Welt) zu berichten, an welchem Projekt sie gerade arbeiten. Sie beantworten 10 Fragen zu ihrem nächsten Buch. Zusätzlich erwähnt man die Person, die einen vorgeschlagen hat, und nennt selber 5 Autoren/Autorinnen, die als nächstes die Fragen beantworten.

Meine Einladung habe ich von Raik Thorstad erhalten. Vielen Dank dafür.



Meist arbeite ich mehrgleisig. Im Augenblick schreibe ich ein eigentlich fertiges Buch komplett um. Gleichzeitig will eine neue Geschichte aus meinem Kopf, bei der sich die Protas noch nicht entscheiden können, ob sie in einer Kurzgeschichte verarbeitet werden wollen oder sich lieber in einem Roman tummeln.

Dies sind die Fragen:
Was ist der Arbeitstitel Ihres Buches?
Mein dringlichstes Projekt ist „Fesseln“. Ursprünglich als Kurzgeschichte angelegt, hat es sich verselbstständigt und zu einem Roman entwickelt. Die jetzige Fassung enthält allerdings Lücken und Ungereimtheiten, daher überarbeite ich das Buch und baue es durch eine zweite Perspektive aus.

Der Arbeitstitel des zweiten Projektes lautet „Wie man sich täuschen kann“. Noch machen mir die Charaktere allerdings das Leben schwer. Einer will gleich zur Sache kommen, der andere ziert sich und besteht auf einer längeren, intensiveren Erzählung.

Woher kam die Idee für das Buch?
Fesseln entstand aus der Idee, den Lesern BDSM näher zu bringen. Zu der zweiten Geschichte hat mich ein Foto inspiriert.

Unter welches Genre fällt Ihr Buch?
Da ich grundsätzlich Homoerotik schreibe, gibt es nur ein Genre für mich.

Wie lautet die Ein-Satz-Zusammenfassung Ihres Buches?
Oh, jetzt wird es schwierig.
Fesseln: Die Geschichte zweier unabhängiger, seelisch verletzter Männer, die den Panzer ihres Selbstschutzes ablegen müssen, um die Liebe zuzulassen.

Wie man sich täuschen kann: Lasse dich nicht von Äußerlichkeiten beeindrucken, achte auf die inneren Werte eines Menschen.

Welche Schauspieler sollten Ihre Charaktere in einer Filmumsetzung spielen?
Meine Geschichten kann man nicht verfilmen, daher mache ich mir über eine Besetzung keine Gedanken.

Werden Sie Ihr Buch selbst verlegen oder wird es vertreten durch einen Agenten?
Die Bücher werde ich im Self Publishing veröffentlichen. Es ist schwer, den passenden Verlag zu finden. Da ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin, bietet sich mir die Möglichkeit des SP an. Man mag mich dadurch nicht als „richtigen“ Autor akzeptieren, die Anerkennung der Leser finde ich jedoch wesentlich wichtiger. Auch wenn meine Bücher dadurch nur einem begrenzten Kreis bekannt werden.

Wie lange haben Sie gebraucht, um den ersten Entwurf Ihres Manuskripts zu schreiben?
An Fesseln habe ich für die erste Fassung ca. sechs Monate gearbeitet. Wie lange mich der weitere Ausbau beschäftigen wird, kann ich noch nicht abschätzen.
Manche Geschichten schreiben sich sehr schnell, manchmal wiedersetzen sich die Hauptpersonen allerdings. Somit kann ich diese Frage nicht eindeutig beantworten.

Welche anderen Bücher würden Sie mit Ihrem Genre vergleichen?
Ich würde es nie wagen, meine Texte mit anderen zu vergleichen.
Dazu bin ich viel zu selbstkritisch und halte mich nie für gut genug.

Was sonst könnte das Interesse des Lesers für Ihr Buch wecken?
Fesseln ist eine sehr emotionale Geschichte. Zwei unabhängige, selbstbewusste Männer treffen aufeinander. Sie müssen lernen, dass Liebe vieles möglich machen, man aber nichts erzwingen kann. Diese Geschichte enthält harte, explizite Sexszenen und ist nichts für zarte Gemüter.

Wie man sich täuschen kann tendiert bisher zu einer seichten Liebesromanze, festlegen möchte ich mich da allerdings nicht.

Möchten Sie andere Autoren für das Interview nominieren?
Ich würde gerne folgende Autoren vorschlagen:
Justin C. Skylark, Irina Meerling, Nicole Henser, BonnyB und Ashan Delon.


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